30. September 2017
30. September 2017

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Sparkasse KraichgauMAN 2016

 

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Ergebnisse 2016  

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Kraichgauman 2016

Am vergangenen Samstag war es wieder soweit: Cross-Duathlon-Zeit in Östringen! Der Kraichgauman, mittlerweile in der 8. Auflage, rief wieder zur Deutschen Meisterschaft in dieser Disziplin. Und über 200 Athleten und Athletinnen folgten seinem Ruf – Teilnehmerrekord!

Wie bereits im letzten Jahr eröffneten die Querfeldeinfahrer mit dem Cyclocross-Rennen den Sporttag und erfreuten die Zuschauer mit harten Platzkämpfen und technisch anspruchsvollem Radsport. Nach 6 Runden entschied hier Zacharias Zschenderlein von der SIG Koblenz die Elite-Klasse für sich, während bei den Masters Zoltan Caski aus Mannheim den Sieg einfuhr. Das freie Trainingsrennen der Lizenzfahrer beendete Lokalmatador Stefan Knopf siegreich.

Nach kurzem Durchatmen und einigen Umbaumaßnahmen waren Strecke und Wechselzone für den Duathlon vorbereitet. Wegen der Vielzahl an Teilnehmern wurden die Startzeit sowie der Startkanal kurzerhand umorganisiert, um lange Schlangen an den ersten engen Stellen zu vermeiden und das Verletzungsrisiko zu minimieren. So gingen um 14 Uhr zuerst die ca. 130 Athleten und Athletinnen der DM-Wertung auf die Laufstrecke, bevor 5  Minuten später der Startschuss für die Kraichgauman-Wertung sowie die Staffeln fiel. Auf der Laufstrecke, die im Vergleich zum Vorjahr noch durch einen Wassergraben verschärft wurde, ging zunächst Jonas Hoffmann vom TV Buschhütten in Führung.

Die 7 Kilometer lange Laufstrecke war von den Sportlern und Sportlerinnen schnell absolviert und schon bald ging es mit geschulterten Mountainbikes die Treppe hoch aus der Wechselzone und ab auf die Radstrecke. Hier übernahm zunächst Gerrit Rosenkranz vom RSV Daadetal die Führung. Die Radstrecke gipfelte, wie schon 2015,  wieder in der Wienerberger Tongrube, jedoch mit komplett neuem Streckendesign. Und da passierte es: Nachdem bei der letztem DM im Jahre 2014 noch absolutes Kaiserwetter vorherrschte und auch im vergangenen Jahr die Strecken trocken und in perfektem Zustand waren, so öffneten sich ungefähr auf der Hälfte des Radsplits die Schleusen und es fing heftig an zu regnen. Der Regen verwandelte die trockenen Waldwege in kürzester Zeit in Schlammpfützen sowie die Athleten in Schlammspringer. Die Offiziellen und Fans in der Wechselzone hatten erhebliche Probleme Gesichter sowie Startnummern der Sportler zu erkennen, die vom Radsplit auf den finalen Lauf wechselten.

In diesem Hexenkessel kam Maximilian Sasserath vom SV Nikar Heidelberg dicht an den bisher führenden Rosenkranz heran und überholte diesen schließlich. Er ließ sich die Führung nicht mehr nehmen und wurde Deutscher Meister im Cross-Duathlon in einer Zeit von 1:35:10. Bei den Frauen entschied Katharina Wolff vom Tri-Team Heuchelberg das Rennen in einem Start-Ziel-Sieg für sich und ist somit Deutsche Meisterin.

In der freien Wertung wurde Tibor Gijssen (SRAM Factory Team) „Kraichgauman“ und Ana Molinari  „Kraichgauwoman“ (Team Drahtesel-Lützelbach).

Wir gratulieren allen Gewinnern, aber auch allen Finishern recht herzlich.

Kurzzeitig überschattet wurde der Kraichgauman jedoch von einem Unfall, der sich auf der Radstrecke zugetragen hat. Ein Staffelathlet erlitt einen Herzinfarkt und wurde von mehreren Helfern reanimiert. Die Retter,  selbst teilnehmende Athleten, reagierten schnell und reanimierten den Verunfallten bis zum Eintreffen des Krankenwagens. Am darauffolgenden Montag war der Mann bereits wieder ansprechbar und wir hoffen natürlich, dass er wieder vollständig genesen wird. Vor allem möchten wir uns aber bei den Athleten bedanken, die so schnell und selbstlos geholfen haben und somit dazu beigetragen haben, dass der Tag nicht schlimmer ausgegangen ist.

Nach der Siegerehrung ging es nahtlos in den gemütlichen Teil der Veranstaltung in Form der „Hawaii-Party“ in der TSV Halle über, bei der die Triathlon-Weltmeisterschaft in Kona, Hawaii auf einer Großleinwand übertragen wurde. Der Trippelsieg der deutschen Triathleten Jan Frodeno, Sebastian Kienle und Patrick Lange rundeten somit den Wettkampftag ab und ließen Teilnehmer und Helfer wieder an besseres Wetter denken.

Der TSV Baden Triathlon möchte sich gerne bei allen Helfern und ihren Familien, den Sponsoren und auch bei der Gemeinde für die Unterstützung  bedanken, ohne die der KRAICHGAUMAN 2016 nicht möglich gewesen wäre.

 

 

 

 

 

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